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Erfolgsfaktor Pflug
Die Zukunft der wendenden Bodenbearbeitung
Die Frage nach der Zukunft der wendenden Bodenbearbeitung ist weniger eine Frage des "Entweder – Oder",
sondern vielmehr eine Frage des Einsatzgebietes: Je nach Boden, Vorfrucht und dementsprechendem Druck an
Fusarien hat entweder die wendende oder die nicht wendende Bodenbearbeitung ihre Berechtigung. Deshalb ist
klar, dass der Pflug nach wie vor in vielen Betrieben im Einsatz ist und auch bleiben wird.
Speziell bei engen Fruchtfolgen, feuchten Aussaatbedingungen und schlechter, räumlicher Verteilung der
Nährstoffe oder steigendem Druck durch Fusarien und andere phytosanitäre Probleme.
Unter solchen Bedingungen wird der Einsatz des Pfluges für den Betriebsführer zum Erfolgsfaktor,
denn der reine Tisch bietet kaum Überlebenschancen für Fusarienstämme. Zusätzlich schafft er verstärktes
Porenvolumen und fördert so den Gasaustausch. Damit schafft der Pflug dem Landwirt oder Betriebsführer Ertragsicherheit.
Die Entwicklung des Pfluges hat beim österreichischen Landtechnikhersteller Pöttinger die Erwartungen übertroffen:
Die Stückzahlen haben sich stark nach oben entwickelt und die durchschnittliche Scharanzahl steigt ebenfalls an.
Innerhalb des Segmentes der Bodenbearbeitung lag der Umsatzanteil der Pflüge im Wirtschaftsjahr 2007/08 bei Pöttinger
bereits bei ca. 25%. Die Nachfrage ist in den meisten Ländern sehr ähnlich – bedingt einerseits durch die Getreidepreise,
andererseits durch die Unkrautproblematik aufgrund intensivierter Bewirtschaftung. Steigende Preise bei den
Herbiziden und mittlerweile vermehrt auftretende Resistenzen führen vereinzelt wieder zum Pflugeinsatz.
Der Familienbetrieb Pöttinger bietet ein umfangreiches Drehpflugsortiment: Anbaupflüge von 2- bis 6-scharig sowie
Aufsattelpflüge von 6- bis 9-scharig. Damit ist eine Anpassung an individuelle Bedürfnisse je nach Region möglich.
| Technische Trends im Überblick Die technischen Entwicklungen und Trends im Segment der Pflüge werden bei Pöttinger regelmäßig analysiert und Entwicklungen entsprechend vorangetrieben. Der Trend geht in Richtung Anbaupflug, Standard. Bezüglich Scharanzahl und -varianten ist zu beobachten, dass die Anzahl der Schare steigt, sowie eine Wechselspitzlösung forciert wird. Besonders bei den Themen Zugkraft und Verschleiß werden neue Maßstäbe gesetzt. Pöttinger verfügt über ein eigenes Wärmebehandlungszentrum für Verschleißteile von Bodenbearbeitungs-Geräten am Standort in Landsberg am Lech (Deutschland), mit einem modernen Härteverfahren für harte und zugleich zähe Verschleißteile. Pöttinger legt zusätzlich großen Wert auf die ständige Verbesserung der Traktion durch gezielte Belastungsverlagerung und hat bei seinen Pflügen bereits das „Traction Control“-System eingeführt. |
![]() SERVO 45 5-Schar ![]() SERVO 35 S 6-Schar ![]() SERVO 45 S PLUS 6-Schar |
Erfasst am: 26.11.2008

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