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Pöttinger für Staatspreis nominiert

Chancengleichheit in Forschung und Entwicklung

Vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) wurde heuer zum ersten Mal der Staatspreis für Chancengleichheit in Forschung und Entwicklung ausgeschrieben. Teilnahmeberechtigt waren dabei entwicklungs- und forschungsintensive Betriebe sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen aus ganz Österreich. Auch Pöttinger reichte eine Anmeldung zum Staatspreis ein – und wurde in der Kategorie Großunternehmen nominiert.

In Österreichs Unternehmen und Forschungseinrichtungen werden Maßnahmen zur Förderung von Chancengleichheit zu einem fixen Bestandteil der Unternehmenskultur, um dem Technikerinnenmangel entgegenzuwirken und auch die Arbeitsbedingungen von Frauen und Männern zu verbessern.

Mit dem Staatspreis für Chancengleichheit will das BMVIT, Unternehmen auszeichnen, in denen Chancengleichheit als selbstverständlich angesehen wird und in denen aktiv zu einer Gleichstellung von Frauen und Männern beigetragen wird.
Pöttinger kann hier einige Initiativen vorweisen:

  • Clever Family und betriebliche Gesundheitsförderung,
  • die Einreichung von bereits 2 FEMtech-Projekten,
  • die regelmäßige Teilnahme am Girls’ Day,
  • vorhergehende spezifische Auszeichnungen (AMS Award 2006, DI Heidi Perr als FEMtech-Expertin des Monats…),
  • personalpolitische Themen, die das Selbstverständnis von Gleichstellung unterstreichen,
  • die Möglichkeit zu Karenz für Männer und Homeoffice usw.
Pöttinger wurde in der Kategorie Großunternehmen (>250 Mitarbeiter) neben Hewlett-Packard (Wien) für den Staatspreis für Chancengleichheit nominiert. Der Staatspreis in unserer Kategorie ging an INFINEON Technologies Austria (Villach).

Die Gesamtbeurteilung der hochkarätigen, internationalen Jury:
„Die Alois Pöttinger Maschinenfabrik ist aktiv um Frauenförderung sowie Gleichstellung bemüht und das Thema Chancengleichheit wird als Teil der Betriebskultur verstanden. Die Maßnahmen sind differenziert und innovativ in den Bereichen Weiterbildung und Vereinbarung. Insgesamt ist jedoch der Frauenanteil noch gering und die Jury sieht Handlungsbedarf in der Institutionalisierung von Chancengleichheit.“

Die Auszeichnungen wurden im Rahmen einer Gala von Doris Bures, Bundesministerin für Verkehr, Technologie und Innovation überreicht.


Alle nominierten Unternehmen

Nominierte und Staatspreisträger

Foto mit Bundesministerin Doris Bures


Erfasst am: 19.11.2009

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